
Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie (PoP)
Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes, tiefenpsychologisches Verfahren, in dessen Zentrum die Erforschung unbewusster Dynamiken und Konflikte steht. Sie unterstützt Menschen dabei, eigene Gedanken und Gefühle sowie Verhaltens- und Beziehungsmuster besser zu verstehen und dadurch mehr Freiheit im Denken, Handeln und Erleben zu erlangen.
Der Ausgangspunkt für eine Psychotherapie ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich: Es kann sich um Ängste und Depressionen, psychosomatische Beschwerden, Erschöpfungszustände, Zwangsgedanken und/oder -verhalten, Traumata und Traumafolgestörungen genauso wie um wiederkehrende Konflikte in freundschaftlichen, familiären, Arbeits- oder Liebesbeziehungen handeln. Auch kann es sein, dass Sie kein konkretes Anliegen haben, es Ihnen aber darum geht, einen Raum zu haben, über sich selbst nachzudenken und einen neuen, anderen Zugang zu sich selbst zu finden.
Das therapeutische Setting bietet einen sicheren Rahmen, in dem das zur Sprache kommen kann, was im Alltag oftmals nur wenig Platz hat. Im Gespräch kommen wir Ihren Wünschen, Ängsten, Träumen und Phantasien näher. Dabei finden wir vielleicht Unentdecktes, Unbewusstes, das Sie bewegt, wofür es bislang aber keine Sprache gab.
Hierfür Raum zu schaffen, ist ein intensiver Prozess. Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie findet im Rahmen von 1 bis 2 Sitzungen pro Woche statt. Es handelt sich um eine Therapieform, die eine langfristige Besserung zum Ziel hat und in der Regel mehrere Monate bis Jahre dauert.